Presseinfo

 

 

 

 

 

 

Regionalmanagement nimmt Arbeit auf

Mit der Einstellung von Jana Uphoff als hauptamtliche Regionalmanagerin hat die Region
„8 Plus - VITAL.NRW im Kreis Warendorf“ – ein Zusammenschluss der 8 Kommunen Beelen, Drensteinfurt, Ennigerloh, Oelde, Ostbevern, Sassenberg, Sendenhor
st und Warendorf sowie des Kreises Warendorf und weiterer Wirtschafts- und Sozialpartner – als eine von insgesamt zehn VITAL-Regionen in Nordrhein-Westfalen ihre praktische Arbeit aufgenommen.

Als Regionalmanagerin ist Jana Uphoff nun erste Ansprechpartnerin für Bürger, Vereine und weitere Akteure, die im Rahmen des VITAL.NRW-Förderprogramms ländliche Entwicklungsprozesse anstoßen und initiieren möchten. Neben der Umsetzung der gebietsbezogenen lokalen Entwicklungsstrategie sowie der Koordinierung des VITAL.NRW-Förderprogramms zählen auch die Entwicklung von Kooperationsprojekten und die Vernetzung von regionalen Akteuren in den acht Kommunen zu ihren Aufgaben.

Die 24-jährige Tourismusmanagerin aus Oelde blickt ihren neuen Aufgaben und Herausforderungen mit Begeisterung entgegen. Sie freut sich, tatkräftig bei der Entwicklung der ländlichen Region im Kreis Warendorf mitzuwirken und gemeinsam mit den Kommunen und den Akteuren vor Ort die Zukunft der Region mitzugestalten. 

Für den 19. Oktober ist eine offizielle Auftaktveranstaltung geplant, in der einer breiten Öffentlichkeit die Chancen und Möglichkeiten des VITAL.NRW-Förderprogramm vorgestellt werden soll.

Eine Geschäftsstelle ist bei der Landvolkshochschule in Freckenhorst eingerichtet. Jana Uphoff ist telefonisch unter 02581 9570262 oder schriftlich per Mail an regionalmanagement@8plus-vital.nrw erreichbar.

 

Freuen sich über neue Entwicklungsperspektiven für die ländlichen Gebiete im Kreis Warendorf: Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder, Regionalmanagerin Jana Uphoff, Ostbeverns Bürgermeister Wolfgang Annen und Michael Gennert, Direktor der LVHS in Freckenhorst.

 

 

VITAL.NRW – das neue Förderprogramm des Landes NRW

VITAL, das steht für Verantwortlich, Innovativ, Tatkräftig, Attraktiv und Ländlich.

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium NRW hat insgesamt 10 Regionen aus den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens – 3 davon aus dem Regierungsbezirk Münster – in das neue Förderprogramm VITAL.NRW aufgenommen. Damit soll die Umsetzung von regionalen Entwicklungsstrategien unterstützt werden, die mit innovativen Projekten von Kommunen, Vereinen und anderen Gruppen der Region, die Herausforderungen der demographischen Veränderungen, der Klimaveränderung und des Strukturwandels annehmen.

Die 10 Regionen haben bereits im Rahmen des LEADER-Bewerbungsverfahrens in einem intensiven Prozess mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort viele gute Ideen erarbeitet, konnten dann allerdings bei der Auswahl der LEADER-Regionen in NRW aus Haushaltsgründen nicht mit in die Förderung aufgenommen werden.

Das hat auch die acht Kommunen Beelen, Ennigerloh, Drensteinfurt, Oelde, Ostbevern, Sendenhorst, Sassenberg und Warendorf betroffen, die sich im Jahr 2015 – unterstützt vom Kreis Warendorf – unter dem Namen „8 Plus – LEADER im Kreis Warendorf“ zusammengeschlossen und einen Förderantrag als so genannte LEADER-Region eingereicht hatten.

Die nunmehr zehn VITAL.NRW-Regionen sollen gemäß der mittelfristigen Finanzplanung des Landes NRW in den nächsten Jahren von einem Budget in Höhe von 1,4 bis 1,9 Millionen Euro profitieren. Damit sollen die regionalen Entwicklungsprozesse, die mit der LEADER-Bewerbung angestoßen bzw. intensiviert worden sind, aufgegriffen und bedarfsgerecht in erfolgreiche Projekte umgesetzt werden. Bei der Abwicklung der Förderung gelten im Wesentlichen der LEADER-Förderung vergleichbare Rahmenbedingungen. So können die Menschen in den Gemeinden und Dörfern den gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen für ländliche Räume begegnen.

Für die Region „8 Plus – LEADER im Kreis Warendorf“ stehen bis 2023 rd. 1,9 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Aus diesen Mitteln sollen Projekte, die die Lebensqualität im ländlichen Raum stärken und dauerhaft erhalten, mit bis zu 65 Prozent gefördert werden. Wichtige Handlungsfelder liegen dabei im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereich aber auch Projekte in den Bereichen Bildung und Tourismus können gefördert werden.